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Die Japaner können es immer, überall, und sie tun es auch. Egal ob am Arbeitsplatz, im Parlament, in der Schule, im Zug: Schlafen! Nur nennen sie es nicht schlafen, sondern meditatives Schlummern. Da Schlummern aber ein selten doofes Wort für einen hippen japanischen Wellness-Trendimport ist, soll es im Deutschen wie bei den Japanern bald „Inemuri“ heißen. Inemuri setzt sich im Japanischen aus zwei Schriftzeichen zusammen, die „anwesend sein“ mit „Schlafen“ kombinieren und bezeichnet – laut der Japanologin Brigitte Steger – „Schlafen in der Öffentlichkeit, während man offiziell was anderes tut.“ Also doch so etwas wie unser good old german Rumdösing oder schlicht Nickerchen.

2 Gedanken zu „INEMURI

  1. cd:)

    das mit dem nickerchen ist eine feine sache! bei mir im studio ist es meistens mittags sehr warm und nach dem essen werden mir die augelieder schon recht schwer. in meiner unendlichen umsichtigkeit steht ein sehr großer ledersessel am knisternden ofen und dort begebe ich mich hinein um meinen praktikanten ordentlich was vorzuschnarchen.
    nervös ziehen sich dann die kopfhörer aus den ohren und versuchen die störung ihres mehr oder weniger hörgenusses zu ergründen. wenn sie mich dann hilfesuchend ansehen erkennen sie die würde und reife des alters und denken sich, wenn ich so alt bin möchte ich auch so toll sein, dass ich mich mittags einfach ungeniert hinlegen kann. lol

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